Dieses ständige Kreisen. Morgens wachst du auf und der erste Gedanke gilt schon dem Essen. Was darf ich? Was habe ich gestern „falsch" gemacht? Wie viel muss ich heute ausgleichen? Es hört einfach nicht auf — dieses leise, zermürbende Rechnen im Kopf, das dir die Freude an so vielen schönen Momenten nimmt.
Ich habe genau da gestanden. Ich habe mich abends ins Bett gelegt, erschöpft von einem Kampf, den niemand von außen gesehen hat. Und ich habe geglaubt, dass es einfach zu mir gehört. Dass ich eben so bin.
Bis zu dem Tag, an dem ich anfing, auszumisten.
Ich wollte eigentlich nur Ordnung schaffen. Doch während ich Schublade für Schublade leerte und Dinge losließ, die ich jahrelang „für irgendwann" aufbewahrt hatte, spürte ich auf einmal, wie sich etwas in mir löste. Und dann traf mich dieser Gedanke mit voller Wucht: Ich klammere nicht nur an diesen Sachen. Ich klammere überall. An Regeln. An Verboten. An der Angst, die Kontrolle zu verlieren, wenn ich auch nur ein bisschen loslasse.
In diesem Moment habe ich zum ersten Mal verstanden: Ich darf loslassen. Auf jeder Ebene. Auch beim Essen.
Und ich verspreche dir — dieses Gefühl, wenn der Druck von den Schultern fällt und du zum ersten Mal seit Langem wieder frei atmest, das ist unbeschreiblich. Genau diese Reise möchte ich mit dir gehen. Von Herzen. Und genau darum gibt es die Frei-Essen-Challenge. 🤍